24h de Le Mans
Les 24h de Le Mans 2006; ein tolles Rennen vor gigantischer Kulisse... volle Ränge, gute Stimmung.
Es ist Mitte Juni, der ACO ruft alle Sportwagenfahrer und Fans zur 74. Auflage in die Sarthe zum größten Wagenrennen seit “Ben Hur” nach “Le Mans“.
Montag 8 Uhr öffnen alle Campingplätze, die Ersten sind schon seit Sonntagabend da. Jetzt schnell Zelt aufbauen und dann in die Stadt zur Technischen Abnahme um 14 Uhr, einen ersten Kontakt mit seinen Idolen aufnehmen und die ersten Bilder schießen. Unterhalb der ehrwürdigen Saint-Julien Kathedrale werden am Montag und Dienstag alle 50 Fahrzeuge durch die ACO - Offiziellen auf Herz und Nieren überprüft. Die Fans haben hautnahen Kontakt zu den Fahrern und deren Boliden, so ziemlich einmalig in Europa.
Die Boxengasse ist noch frei zugängig, wo man den Mechanikern bei der Arbeit zuschauen kann und einige exklusive Bilder von Fahrern und Wagen bekommt.
Pünktlich zum ersten freien Training am Mittwoch um 19 Uhr setzt der Regen ein, was die Zeiten auf 4:20 abrutschen lässt. Das zweite Training am Donnerstag findet dann bei schönstem Sommerwetter statt. Dindo Capello im Audi R10 fuhr die Bestzeit von 3:30.466 und stellte die Nummer 7 auf die Pole.
Zum Ende des Trainings lässt der Veranstalter ein gigantisches Feuerwerk steigen und die Partys rund um den Kurs dauern bis in die Morgenstunden. Ein Volksfest vom Allerfeinsten.
Am Freitag ist erst einmal Business angesagt, Fahrerparade in der Stadt. Alle Teams werden auf Oldtimern den Zuschauern präsentiert, untermalt von vielen Spielmannszügen und Tanzgruppen.
Im Anschluss haben Autogrammjäger und Fotografen mit etwas Geduld und Geschick, die Möglichkeit, an die begehrten Autogramme, ihrer Lieblinge, zu kommen. Bei 35 Grad nicht immer ein Vergnügen, welches die Profis, nach einem harten Tag, aber sehr bereitwillig tun.
Samstag, ein Knistern liegt in der Luft, nun geht es endlich los. 9 Uhr Warm-up, dann zwei Oldtimerrennen, Präsentation der Fahrer und Startaufstellung.
235 000 Zuschauer warten bei 36 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein dass das Rennen beginnt.
Dann ist es soweit, pünktlich 17 Uhr geht das Feld mit einem fliegenden Start auf die 24 Stunden Hatz.
Die Audis pfeilen die ersten Stunden vor den Pescarolos um den Kurs, bis die führende Nummer 7 Probleme mit der Motorleistung bekommt. Erst müssen die Einspritzdüsen und dann auch noch der Turbolader gewechselt werden, Tom und sein Team fallen bis auf Platz 17 zurück. Der Pescarolo Judd Nummer 17 kommt auf den zweiten Rang vor und kann ihn halten. Aber auch der Audi mit der Nummer 8 bekommt in der Nacht Probleme, man muss kurzfristig das Getriebe wechseln, der 6. Gang fehlt, die Reparatur dauert nur 10 Minuten, verlang das mal von deiner Werkstatt. Die 7 schafft es im Laufe des Rennens wieder auf die Position 3 vorzufahren, welches dann auch der Zieleinlauf wird.
Reinhold Joest, Urgestein im Sportwagengeschäft und mehrmaliger Le Mans-Sieger hat es geschafft mit Audi den ersten Diesel-Sieg in Le Mans zu landen, herzlichen Glückwunsch. Doch ein Wermutstropfen bleibt, ein Rennwagen sollte doch auch wie einer klingen, vielleicht kann man ja da noch was ändern.
Viele Fans bleiben noch über Nacht und fahren erst am Montag nach Hause. Was sich in den Abend- und Nachtstunden abspielt ist überwältigend, viele müssen Ihren gesamten Silvestervorrat an Raketen mit nach Le Mans geschleppt haben. Es entsteht ein regelrechter Wettkampf zwischen den einzelnen Zeltplätzen, wer das schönste Feuerwerk abbrennt.
ein Traum von einer Motorsportveranstaltung, halt “Le Mans”.
Der nächste Juni kommt bestimmt und vieleich laufen wir uns da mal übern Weg.
Viel Spaß bei den Bilder.
Text und Bilder: Harry Freudenberg
Montag 8 Uhr öffnen alle Campingplätze, die Ersten sind schon seit Sonntagabend da. Jetzt schnell Zelt aufbauen und dann in die Stadt zur Technischen Abnahme um 14 Uhr, einen ersten Kontakt mit seinen Idolen aufnehmen und die ersten Bilder schießen. Unterhalb der ehrwürdigen Saint-Julien Kathedrale werden am Montag und Dienstag alle 50 Fahrzeuge durch die ACO - Offiziellen auf Herz und Nieren überprüft. Die Fans haben hautnahen Kontakt zu den Fahrern und deren Boliden, so ziemlich einmalig in Europa.
Die Boxengasse ist noch frei zugängig, wo man den Mechanikern bei der Arbeit zuschauen kann und einige exklusive Bilder von Fahrern und Wagen bekommt.
Pünktlich zum ersten freien Training am Mittwoch um 19 Uhr setzt der Regen ein, was die Zeiten auf 4:20 abrutschen lässt. Das zweite Training am Donnerstag findet dann bei schönstem Sommerwetter statt. Dindo Capello im Audi R10 fuhr die Bestzeit von 3:30.466 und stellte die Nummer 7 auf die Pole.
Zum Ende des Trainings lässt der Veranstalter ein gigantisches Feuerwerk steigen und die Partys rund um den Kurs dauern bis in die Morgenstunden. Ein Volksfest vom Allerfeinsten.
Am Freitag ist erst einmal Business angesagt, Fahrerparade in der Stadt. Alle Teams werden auf Oldtimern den Zuschauern präsentiert, untermalt von vielen Spielmannszügen und Tanzgruppen.
Im Anschluss haben Autogrammjäger und Fotografen mit etwas Geduld und Geschick, die Möglichkeit, an die begehrten Autogramme, ihrer Lieblinge, zu kommen. Bei 35 Grad nicht immer ein Vergnügen, welches die Profis, nach einem harten Tag, aber sehr bereitwillig tun.
Samstag, ein Knistern liegt in der Luft, nun geht es endlich los. 9 Uhr Warm-up, dann zwei Oldtimerrennen, Präsentation der Fahrer und Startaufstellung.
235 000 Zuschauer warten bei 36 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein dass das Rennen beginnt.
Dann ist es soweit, pünktlich 17 Uhr geht das Feld mit einem fliegenden Start auf die 24 Stunden Hatz.
Die Audis pfeilen die ersten Stunden vor den Pescarolos um den Kurs, bis die führende Nummer 7 Probleme mit der Motorleistung bekommt. Erst müssen die Einspritzdüsen und dann auch noch der Turbolader gewechselt werden, Tom und sein Team fallen bis auf Platz 17 zurück. Der Pescarolo Judd Nummer 17 kommt auf den zweiten Rang vor und kann ihn halten. Aber auch der Audi mit der Nummer 8 bekommt in der Nacht Probleme, man muss kurzfristig das Getriebe wechseln, der 6. Gang fehlt, die Reparatur dauert nur 10 Minuten, verlang das mal von deiner Werkstatt. Die 7 schafft es im Laufe des Rennens wieder auf die Position 3 vorzufahren, welches dann auch der Zieleinlauf wird.
Reinhold Joest, Urgestein im Sportwagengeschäft und mehrmaliger Le Mans-Sieger hat es geschafft mit Audi den ersten Diesel-Sieg in Le Mans zu landen, herzlichen Glückwunsch. Doch ein Wermutstropfen bleibt, ein Rennwagen sollte doch auch wie einer klingen, vielleicht kann man ja da noch was ändern.
Viele Fans bleiben noch über Nacht und fahren erst am Montag nach Hause. Was sich in den Abend- und Nachtstunden abspielt ist überwältigend, viele müssen Ihren gesamten Silvestervorrat an Raketen mit nach Le Mans geschleppt haben. Es entsteht ein regelrechter Wettkampf zwischen den einzelnen Zeltplätzen, wer das schönste Feuerwerk abbrennt.
ein Traum von einer Motorsportveranstaltung, halt “Le Mans”.
Der nächste Juni kommt bestimmt und vieleich laufen wir uns da mal übern Weg.
Viel Spaß bei den Bilder.
Vielen Dank für Ihren Besuch,
Euer Harry Freudenberg
PIXELrace.de
Text und Bilder: Harry Freudenberg